Porterhouse Steak Dry Aged vom Kugelgrill

Das Porterhouse Steak gilt als der König der Steaks. Es ist der „große Bruder“ des T-Bone Steaks und zeichnet sich auch durch den charakteristischen T-förmigen Knochen zwischen den Teilstücken aus.
Stichwort Teilstücke: Das Porterhouse Steak besitzt sowohl einen Roastbeef-, als auch einen Filetanteil, die jeweils durch den Knochen getrennt sind.
Dadurch ergibt sich ein perfektes Partner Steak. Das unglaublich zarte und magere Filet und das schön marmorierte und wunderbar aromatische Roastbeef.

Unser Steak wurde für 45 Tage am Knochen gereift und erreicht dadurch ein unglaublich ausgewogenes Aroma.

Auszug aus unserem Steak- und Grillheft.

Anleitung zum Steak:

Wie bei allen Steaks ist es wichtig, dass das Steak bevor es auf den Grill darf langsam Raumtemperatur erreicht. Dafür nehmen wir das Steak ca. eine Stund vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank und lassen es langsam temperieren.

Als nächstes geht es um das Würzen des Steaks. Auf ausgefallene Gewürzmischungen verzichten wir in diesem Fall und beschränken uns auf Salz und Pfeffer.
Auf die Philosophie des vor- und nachher würzen sind wir im Beitrag Rib-Eye Steak vom Gasgrill schon näher eingegangen.
Heute darf unser Steak „nackt“ auf den Grill und wird anschließend gesalzen. Pfeffer verbrennt bei hohen Temperaturen und kommt grundsätzlich erst nach dem Grillen auf das Gargut.

Zurück zur eigentlichen Zubereitung. Wir bereiten unsere Kugelgrill mit zwei vollen Kohlekörben vor, die wir zentral unter unserem Rost platzieren. Man erkennt gut durchgeglühte Kohle daran, dass sich ein feiner weißer Aschefilm außen auf den Kohlen anlegt. Sobald die Kohlen optimal durchgeglüht sind, kann auch schon mit dem Grillen begonnen werden.

Wir platzieren unser Steak direkt über der Kohle und grillen es von jeder Seite scharf an, ca. 4 Minuten pro Seite, außerdem drehen wir es auf jeder Seite zusätzlich um 45° um ein tolles Rautenmuster zu erhalten.
Sobald unser Steak von beiden Seiten ein tolle Grillmuster erreicht hat, nehmen wir es kurz vom Rost und ziehen unsere beiden Kohlekörbe bis auf den Rand auseinander. Dadurch erreichen wir in der Mitte des Rostes eine indirekte Garzone in der wir unser Steak bis zur gewünschten Garstufe ziehen lassen. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Fleischthermometers um die optimale Garstufe zu erreichen, in unserem Fall liegt diese bei 54 °C.
Am Besten das Steak noch 2-3 Minuten auf einem warmen Teller ruhen lassen, dadurch verteilt sich der Fleischsaft wieder gleichmäßig im Fleisch und so bleibt das Steak saftiger und es tritt beim Anschneiden weniger Saft aus.

Jetzt ist es soweit: Anschneiden.. und, ein TRAUM!

 

Übersicht zum perfekten Steak:

Grill:                                   hohe Temperatur, direkte Hitze
Nachgaren:                       Temperatur ~100 – 120 °C, indirekt
Grillzeit:                            8 Minuten
Zeitaufwand:                    20 – 30 Minute
Kerntemperatur:              54 °C

 

Viel Spaß beim Nachgrillen!

 

Hier geht`s zu unserem Praxisvideo:

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